Der Riss
Der Riss ist der Mittelpunkt der Nebel, an dem die Zeit weder vorwärts noch rückwärts fließt. Es handelt sich hierbei um einen Punkt des perfekten Gleichgewichts zwischen den Kräften des Universums. Er ist mit allem verbunden und diejenigen, die wissen, wie man durch die Nebel reist, müssen den Riss passieren. Inmitten des Risses befindet sich die Halle der Helden.
Der Riss ist der Ort, an den die gefallenen Helden nach ihrem Tod gebracht werden. Inzwischen können aber auch Lebende den Riss betreten. Lord Odran, ein mächtiger Arkanist, beschwor nämlich ein Portal, durch das er in den Riss gelangte. Er wollte die Verbindung zu den Göttern wiederaufnehmen, die seit dem Exodus verschwunden waren, und hoffte, dass sie, wie schon König Doric, seiner Heimat zu Frieden verhelfen würden. Die Geister der Toten waren allerdings über dieses Eindringen empört und versuchten ihn zu töten. Dieses Vorhaben scheiterte daran, dass die Geister an den Kontakt mit einem physischen Medium nicht mehr gewöhnt waren und ihm nichts anhaben konnten. Im Laufe der Jahre öffnete Lord Odran weitere Portale an gut geschützten Orten. Als die Geister doch noch einen Weg fanden ihn zu töten, war es mit der Ruhe im Riss für immer vorbei. Denn mit Odrans Tod wurden auch die Schutzzauber um seine Portale aufgehoben und sie waren für jeden zugänglich, der sie fand. Im Laufe der Zeit wurden fast alle Portale entdeckt.
Die Geister im Riss haben nun begonnen zum Zeitvertreib Gruppen von Sterblichen gegeneinander antreten zu lassen und auf sie zu wetten. Wer gewinnt, herrscht über die Halle der Helden. Diese Herrschaft bringt Belohnungen mit sich – und hat auch ihren Preis.
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Auch GuildWiki hat einen Artikel zu diesem Thema: Der Riss |